Walther von der Vogelweide poems

Walther von der Vogelweide(1170 - 1230 / Germany)
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Under der linden

- by Walther von der Vogelweide 46

Under der linden
an der heide,
da unser zweier bette was,
da muget ir vinden
sch?ne beide
gebrochen bluomen unde gras.
Vor dem walde in einem tal,
tandaradei,
sch?ne sanc diu nahtegal.

Ich kam gegangen
zuo der ouwe:
d? was m?n friedel komen ê.
Da wart ich empfangen
(hêre frouwe!)
daz ich bin s?lic iemer mê.
Kust er mich?
Wol t?sentstunt:
tandaradei,
seht wie r't mir ist der munt.

D? hete er gemachet
als? r?che
von bluomen eine bettestat.
Des wirt noch gelachet
innecl?che,
kumt iemen an daz selbe pfat:
b? den r?sen er wol mac,
tandaradei,
merken wa mir'z houbet lac.

Daz er b? mir l?ge,
wesse'z iemen
(nu enwelle got!), so schamte ich mich.
Wes er mit mir pfl?ge,
niemer niemen
bevinde daz, wan er und ich,
und ein kleinez vogell?n:
tandaradei,
daz mac wol getriuwe s?n.

Excerpt From Dialogue With 'The World'

- by Walther von der Vogelweide 36

Too well thy weakness have I proved;
Now would I leave thee; - it is time -
Good night! to thee, oh world, good night!
I haste me to my home.

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